© 2018 BY RBB FLINKSTONES GRAZ / IMPRESSUM

2. Finalrunde ÖSTM 2017/2018

21 Apr 2018

5./6. Platz: ABSV LoFric Dolphins Wien - RBB Flinkstones 2 66:39 (32:13)
 

Das Duell um den 5. Platz sollte ein sehr einseitiges werden. Das zweite T eam der Flinkstones war gerade einmal mit 5 Spieler angereist, die Hauptstädter konnten doch auf eine tiefe Bank zurückgreifen. Insgesamt 10 Spieler bot das Team der Wiener auf, die im Laufe des Matchs allesamt punkten sollten. Hager eröffnete in der ersten Minute mit einem erfolgreichen Korb das Spiel und legte zwei Minuten später noch einen drauf. Die Steirer wirkten ob der Dominanz der Wiener etwas überfordert. Einzig der Dreier von Kontsch gegen Ende des ersten Viertels war ein kleiner Lichtblick im Spiel der Flinkstones. Für die Dolphins war der Sieg bereits zur Halbzeit in trockenen Tüchern, als sie mit 32:13 eigentlich uneinholbar in Führung lagen. Doch nach der Pause wendete sich das Blatt – die Stones 2 eröffneten eine Aufholjagd durch Kontsch, Grundner und Kopp – und kamen noch einmal auf 11 Punkte heran (42:31). Am Schluss machte sich aber die lange Bank der Wiener bemerkbar. Alle 10 Spieler der Dolphins Wien kamen zu ihrer Einsatzzeit und sollten auch am Scoresheet aufscheinen. Am Ende war es dann doch ein klarer 66:39 Sieg für Wien und damit der fünfte Gesamtrang.

 

 

1./2. Platz: Interwetten/Coloplast Sitting Bulls - RBB Flinkstones 1 73:58 (31:24)

 

Coach Zankl schickte mit Wastian, Hayirli, Vrba, Dogan und Pliska seine Startelf auf’s Parkett, wobei er von Anfang an wusste, dass es kein einfaches Spiel sein wird. Für das Team von Goldgruber rollten vorerst Grabner , Edler , Penz, Scherling und Steiner

auf den Court. Ein Spiegelbild des Hinspiels zeichnete sich zu Beginn ab – die Bullen taten sich gegen aggressiv agierende Steirer extrem schwer. Dementsprechend war auch Punkteausbeute im ersten Viertel – mit 13:12 ging es in die erste 2-minütige Pause. Auch nach Wiederanpfiff und dem Korb von Hayirli zum 15:12 änderte sich vorerst nichts, zumal die sonst so hohe Konstanz von der Freiwurflinie vermisst wurde (1 von 6 in Halbzeit 1). Aber gerade, als sich die Zuschauer auf ein spannendes Match auf Augenhöhe vorbereiteten, startete der Bulls- Express ab Minute 18 so richtig durch und ließ kurzzeitig seine Qualitäten aufblitzen. Viertelübergreifend genügten dem angehenden Meister gerade einmal 4 Minuten, um das Spiel in Richtung Sieg zu leiten. In dieser Phase des Spiels war es auch Erben, der immer wieder gut in Szene gesetzt wurde und für die ersten 13 Punkte in Halbzeit 2 verantwortlich war. Er verhalf seinem Team so zu einem 12 Punkte-Vorsprung, der danach eigentlich nurmehr gekonnt verteidigt wurde. Die Teams kratzten sich gegen Ende des Spiels keine Augen mehr aus, die Offensive stand hier im Vordergrund. Highlights war sicherlich der Dreier von Scherling in Minute 33, der postwendend von Wastian erwidert wurde. Am Ende hatten die Flinkstones aber nicht den nötigen Biss, um den Bulls den Sieg noch streitig zu machen. Mit 73:58 fixierten die Niederösterreicher auch den Sieg im Rückspiel und damit den 14. österreichischen Meistertitel, den sechsten in Folge. Martin Riedl verkündete gegen Ende des Spiels sein Karriereende, er bedankte sich bei allen Verantwortlichen, die ihn durch seine fast 30- jährige Karriere begleitet hatten. Wir wünschen Martin für die Zukunft alles Gute!

 

Verfasst von Hannes Kaufmann

Share on Facebook
Share on Twitter

LETZTE BEITRÄGE