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TALK & ROLL mit Christoph EDLER

vor 5 Stunden
2 Min. Lesezeit

Zum Saisonstart gibt es ein paar Stimmen aus dem Team und wir holen uns noch die letzten spannenden Einblicke, bevor am Samstag, dem 03.10.2026 im Raiffeisen Sportpark Graz die 1. Runde der win2day Rollstuhl-Basketball Bundesliga dieser Saison über die Bühne geht.


Christoph, die Saison startet gleich mit einem Heimspiel gegen die Rebound Warriors und die Sitting Bulls. Wie schätzt du das Auftaktwochenende ein?

Das Auftaktwochenende ist zugleich ein Gradmesser für unsere beiden Teams. Es wird uns auf jeden Fall direkt zeigen auf welchen Niveau wir uns schon befinden. Die Rebound Warriors haben sich in dieser Off-Season weiter gut verstärkt - mit Avdija Destani - der vergangene Saison noch im Stones Trikot auflief - kommt ein bekanntes Gesicht nach Graz zurück, diesmal aber als Gegner. Auch die Bulls haben sich gut verstärkt und ich bin sehr gespannt wer im ersten Duell - dieser noch jungen Saison - den längeren Atem haben wird.



Du hast die lange Ära der Sitting Bulls miterlebt und jetzt zwei Titel in Folge mit den Stones gefeiert. Wie fühlt es sich an, nach so vielen Jahren endlich auf der anderen Seite zu stehen?

Ja, klar - das ist ein sehr tolles Gefühl nach vielen Jahren als Jäger jetzt endlich der Gejagte zu sein und zeigt aber auch deutlich, das wir in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet haben. Nicht nur im Scouting sondern auch im Nachwuchs.


Du bist Spieler, Trainer und Obmann zugleich. Wie bringst du diese Rollen unter einen Hut, und welche davon ist am Spieltag am schwierigsten?

Das klingt alles sehr viel aber eigentlich habe ich bei jeder dieser Positionen und Aufgaben ein super Team hinter mir die mich da in den verschiedensten Dingen unterstützen und ohne die es auf diesem Niveau so gar nicht funktionieren könnte. Obmann zu sein ist am Spieltag definitiv die einfachste Aufgabe der drei - und ob Spieler oder Trainer herausfordernder ist, kann ich schwer sagen, das hängt aber auch oft von unserem Gegner ab.



Die neue Saison geht los und somit sind wir wieder eine Saison weiter. Wie hat sich der Rollstuhlbasketball in Österreich seit deinen Anfängen verändert, sportlich wie auch beim Material? Du bist ja doch schon seit über 15 Jahren hier dabei.

Die gesamte Liga ist professioneller geworden und kommt schön langsam weg vom Breitensport und findet seinen Weg langsam zum Spitzensport - für mich aber leider immer noch ein bisschen zu langsam. Beim Thema Material hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan, vor allem die Sportgeräte passen den Sportlern immer besser und oft ist genau das auch der Grund dafür, dass diese aber noch den nächsten Schritt gehen können. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum das Tempo im Spiel von Jahr zu Jahr schneller wird.


Was ist dein Ziel für diese Saison, und wo siehst du das Team am Ende der Meisterschaft?

Die Ziele sind sehr klar definiert für mich - in allen meinen Positionen: als amtierender Meister und Cupsieger wollen wir natürlich beide Titel verteidigen. Im EuroCup wollen wir im neuen Modus zumindest die Division 1 halten. Dafür müssen wir allerdings mindestens den 3. Platz der Spielrunde erreichen. Auch wenn wir natürlich als Team immer wieder ein bisschen davon träumen einmal im Champions Cup zu spielen - aber die Zeit wird zeigen ob wir schon bereit für dieses Abenteuer sind.



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